Der Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft
Wege zur eigenen Recherche
Workshop am 05. Dezember, 10:00 – 17:00 Uhr

Der Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft
Wege zur eigenen Recherche
Der Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weise bis in die heutige Gesellschaft hinein. Viele Menschen fragen sich, welche Rollen ihre Familienangehörigen, Bekannten, Kolleg:innen oder Vereinsmitglieder während dieser Zeit innehatten. Wer sich auf den Weg der Recherche begibt, ist nicht immer im Besitz umfangreicher Dokumente. Manchmal liefern Erzählungen oder persönliche Dokumente erste Anhaltspunkte, Einige beginnen die Suche ohne jegliches Vorwissen.
Doch wie recherchiert man eigentlich in einem Archiv? Was lässt sich dort über die eigenen Vorfahren herausfinden – und was vielleicht auch nicht? Wie sind die Ergebnisse zu verstehen?
Diesen Fragen können die Teilnehmer:innen sich im Workshop mit professioneller Unterstützung widmen. Der Historiker Johannes Spohr führt in die Grundlagen der Recherche ein, liefert Anregungen und Tipps und geht auf individuelle Fragen zur Recherche ein. Der Workshop soll grundlegende Kompetenzen der Archivrecherche vermitteln und dazu ermutigen, Archive zu nutzen und Hürden abzubauen. Im Workshop wird immer auch diskutiert, welche Bedeutung eine solche Recherche hat – individuell und gesellschaftlich.
Der Workshop steht Menschen mit allen Verortungen und Vermutungen zur eigenen Familiengeschichte offen, ist also grundsätzlich für Nachfahren von (Mit-)Täter:innen, Zuschauer:innen, Profiteur:innen wie auch Verfolgten geeignet. Die Schwerpunkte der Recherchen (Wie recherchiere ich nach…) können entsprechend angepasst werden. Es wird Wert auf eine vertrauliche Atmosphäre gelegt, die geeignet ist, Offenheit zwischen den Teilnehmenden herzustellen.
Samstag, 05. Dezember
10:00 bis 17:00 Uhr inklusive Mittagspause
Die Veranstaltung wird in Köln stattfinden, der genaue Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Anmeldung bis zum 29.11. unter info@jc-courage.de
Teilnahmebeitrag nach Selbsteinschätzung: 15€, 20€ oder 25€
(Wenn ihr die Kosten aktuell nicht zahlen könnt, schreibt uns bitte eine Mail.)
Eine Veranstaltung vom Jugendclub Courage Köln e.V. in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW




