Vortrag & Diskussion

Völkischer Nationalismus. Aber normal.

Mediale Inszenierung rechter Akteure: „AfD“ und „Generation Deutschland“ in der medialen Berichterstattung

Datum: 10.02.2026, 19:00 Uhr

Ort: Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

In Zusammenhang mit ihren hohen Ergebnissen bei den Kommunalwahlen in NRW und auch in Köln, sowie der Neugründung ihrer Jugendorganisation, erfuhr die „Alternative für Deutschland“ in Herbst und Winter wieder hohe und beständige mediale Aufmerksamkeit. In Folge des Gründungskongresses der „Generation Deutschland“ in Gießen Ende November 2025 war die Partei abermals darum bemüht, ihre Strategie der Normalisierung völkisch-nationalistischer Ideologie umzusetzen. Diesbezüglich versucht sie darauf hinzuwirken, ihre Standpunkte möglichst häufig medial diskutiert zu sehen.

In diesem Vortrag wird dargestellt, welche Medienstrategien die extreme Rechte genau verwendet und wie andererseits die etablierten Medien über entsprechende Organisationen berichten.

Darüber hinaus wird darüber gesprochen, wie sich die AfD und die „Generation Deutschland“ gegenwärtig entwickeln und welche strategischen Ansätze sie im Jahr 2026 verfolgen. Hinsichtlich der „Generation Deutschland“ werden dabei auch auf Jugendliche zielende Strategien thematisiert.

Referent:

Mark Breuer ist Sozialwissenschaftler und arbeitet zu den Schwerpunkten AfD und völkischer Nationalismus. Insbesondere betrachtet er die mediale Rezeption der extremen Rechten.

Eine Veranstaltung des Jugendclubs Courage Köln e.V.

In Kooperation mit Köln gegen Rechts und widersetzen Köln


Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flucht waren schon immer Migrationspolitiken, die auf Kontrolle und den Abbau von Rechten zielten. Dabei werden Abschiebung und Entrechtung von nicht-deutschen Staatsangehörigen mittlerweile fast parteiübergreifend als Allheilmittel für gesellschaftliche Herausforderungen propagiert.

Im Rahmen eines Podiums wird die rigide Abschiebepraxis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Was bedeutet Abschiebung und davon bedroht zu sein für Betroffene und uns als Gesellschaft? Wie umgehen mit der Wut, Fristration und auch den Ideen einer inklusiven Gesellschaft von unten?

Kommt bereits ab 18 Uhr vorbei!

Verschiedene Gruppen, die gegen Abschiebungen aktiv sind, werden mit Informationstischen vor Ort sein.

Begleiten wird uns die Posterausstellung „Break the Isolation“ von der Community for All, welche Gefangene in Abschiebehaft porträtiert und ihre Geschichte erzählt.

18 Uhr Offener Austausch, Infotische, Ausstellung

19 Uhr Podiumsdiskussion

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V., Asyl in der Kirche NRW e.V. und der Rosa Luxemburg Stiftung NRW

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